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NAHRUNGSMITTELUNVERTRÄGLICHKEITEN

Unverträglichkeiten und Allergien auf Nahrungsmitteln nehmen drastisch zu. Studien belegen, dass bei rund 25 % der Bevölkerung nach dem Konsum gewisser Lebensmittel unangenehme Reaktionen, wie z.B. Rumoren im Bauch, Völlegefühl, Blähungen, Durchfall, Hautauschläge bis hin zur Atemnot auftreten. Auslöser können u.a.Weizen, Milchzucker, Gluten, Zucker, Nüsse, Eier, sein.

WAS UNS KRANK MACHT...
Generell wird bei den Nahrungsmitteln zwischen einer Intoleranz, oftmals genetischen Erkrankungen (Zöliakie) oder einer echten Allergien (gegen Äpfel, Pfirsiche, Meeresfische, Alkohol, etc.) unterschieden. Nahrungsmittelallergien treten allerdings nur nur ca. 3% der Bevölkerung. Der Großteil der Betroffenen leidet unter einer Intoleranz. Neben einer Laktose- und/ oder Fructoseunverträglichkeit kommt auch eine Histamin-Intoleranz oder eine Intoleranz gegenüber Gluten immer häufiger vor. Auch Stress, Anspannung, Fastfood und Antibiotika können die Intoleranzen intensivieren, da diese Faktoren zusätzlich die Darmflora stören und die Verdauung negativ beeinträchtigen.

LAKTOSEINTOLERANZ UND DER POSITIVE EINFLUSS VON PROBIOTIKA
Laktose (Milchzucker), ist ein natürlicher Bestandteil der Milch. Unter Laktoseintoleranz oder auch Milchzuckerunverträglichkeit versteht man eine Störung, die durch den Mangel an dem Enzym Laktase im Darm hervorgerufen wird. Die Verwertung von Laktose im Dünndarm ist hierdurch gestört, wodurch die Aufspaltung des Milchzuckers behindert wird.
Für die Resorption des Milchzucker aus dem Darm ins Blut und damit der Verstoffwechselung, ist aber die enzymatische Aufspaltung Voraussetzung. Der Milchzucker gelangt also fälschlicherweise in den Dickdarm, wo die dort vorhandenen Mikroben (natürlich vorkommende Bakterien) unter Bildung von Gasen und organischen Säuren einwirken. Neben Völlegefühl kommt es bei dieser Unverträglichkeit oft zu weichen, schmierigen Stühlen bis hin zu Durchfällen, Übelkeit, Blähungen, kolikartigen Bauchschmerzen und manchmal auch zu Erbrechen.
Rezidivierend schwere Durchfälle verursachen eine Reizung der Darmschleimhaut (Colitis) und vermindern die Resorption von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Hierdurch kann es zu allgemeinen unspezifischen Beschwerden wie Abgeschlagenheit und Müdigkeit kommen, aber auch zu einer Störung im körpereigenen Immunsystem und einer erhöhten Infektanfälligkeit. Hervorzuheben ist auch das erhöhte Risiko für die Volkskrankheit Nr. 1: Knochenschwund (Osteoporose), bedingt durch die geringere Aufnahme von Kalzium aus dem Darm. Längerfristig führt dies auch zu einer Schädigung des Dünndarms mit Verkümmerung der Dünndarmzotten (über diese wird die Nahrung aufgenommen) und einer qualitativ und quantitativ reduzierten Resorption der Nahrung.

Gerade bei einer Laktoseunverträglichkeit gilt es besonders darauf zu achten, in welchen Lebesmittel Milckzucker auch oft versteckt zu finden ist. Neben offensichtliche Lebensmittel wie Milchspeiseeis, Milch, Joghurt und Käse, fallen auch z.B. Schokolade, Nougaterzeugnisse, Fertiggerichte, Back- und Gewürzmischungen, Margarine, diverse Wurst- und Fleischwaren und Brot und Gebäck unter Laktose hältige Speisen. Selbst in vielen Medikamenten und auch in Zahnpasten ist Laktose zu finden.

LAKTOSE-INTOLERANZTEST
Der Patient erhält 50 g reinen Milchzucker, den er mit etwas Wasser trinkt. Wenn eine Laktose-Intoleranz besteht, steigt daraufhin der Blutzuckerspiegel nicht oder nur gering an, da die Laktose im Darm nicht gespalten werden konnte. Assoziierend treten dann auch die typischen Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Rumoren im Bauch auf.
ATEMTEST
Durch den H2-Atemtest kann die Menge von Wasserstoff (H2) in der Ausatmenluft gemessen werden, welcher bei Laktoseintoleranz ansteigt. Der Grund dafür ist, dass Darmbakterien den unverdauten (nicht gespaltenen) Milchzucker in Wasserstoff umwandeln. Ein Gerät, in das der Patient atmet, kann den Wasserstoffgehalt in seiner Ausatemluft dann bestimmen.
GENTEST
Durch eine Blutabnahme aus der Vene kann ein Gentest durchgeführt werden, der die genetische Grundlage für das Vorhandensein eines Laktosemangels aufzeigen kann.
BIOPSIE
In seltenen Fällen muss eine Gewebeprobe aus dem Dünndarm entnommen und untersucht werden, um eine exakte Diagnose zu erlangen.

LAKTOSEINTOLERANT – WAS NUN?
Es ist ratsam über einen Zeitraum von 4 Wochen ganz auf milchzuckerhaltige Nahrungsmittel zu verzichten. In dieser Zeit dürfen frisches Obst & Gemüse, Kartoffel, Hülsenfrüchte, Getreide, Reis, Nudeln, Fleisch, Fisch, Geflügel (ohne Panade), Eier, Öl, pflanzliche Kaffeeweißer, Zucker, Honig, Sirup, Konfitüren, Nüsse, Salz, reine Gewürze, frische Kräuter, Soja- und Reisdrinks, Kokosmilch, Wasser, Tee, Kaffee, Obst- und Gemüsesäfte verzehrt werden. Danach kann langsam, nach einem bestimmten Stufenplan, wieder mit der Zufuhr von laktosehältigen Lebensmitteln gestartet werden. Selten muss bei Laktoseunverträglichkeit für immer auf eine laktosefreie Kost (max. 1 g Laktose/ Tag) umgestellt werden, oft reicht schon eine gezielte Umstellung auf laktosearme Kost (max. 8 – 10 g Laktose/ Tag) – denn die die Toleranzschwelle ist individuell unterschiedlich.

POSITIVER EINFLUSS VON PRÄBIOTIKA
Ein hochdosiertes Probiotikum wie Omni-BIOTIC 6 sollte gleichzeitig eingenommen werden. Die Mikroflora der mit diesem Probiotikum zugeführten Keime ermöglicht eine erhöhte Produktion von Laktase – das ist jenes Enzym, das den Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit fehlt. Diese probiotischen Keime sorgen dafür, dass die Schleimhautbarriere wieder aufgebaut wird, sodass entzündliche Reizungen an der empfindlichen Darmschleimhaut rascher abheilen können. Hierdurch werden die Beschwerden schwächer bzw. klingen mit der entsprechenden diätetischen Unterstützung rascher ab. Natürlich kann auch vorbeugend bzw. unterstützend vor der Nahrungsaufnahme ein Laktasepräparat (Enzympräparat) sowie ein Probiotikum, das laktaseerzeugende Bakterienstämme enthält wie z.B. Omni-BIOTIC 6 eingenommen werden.

WIE KANN MAN MILCHZUCKERUNVERTRÄGLICHKEIT ZUSÄTZICH VERBESSERN?
Durch die Regeneration des Darms durch weniger Stress, mehr Sport, ausreichend Flüssigkeit und:
> zur Darmreinigung: 2 – 3 x täglich 20 ml MikroSan
> für den Aufbau der richtigen Darmbesiedlung: 2 x täglich 2 g Omni-BIOTIC 6
> für den Aufbau der Darmschleimhaut: 2 x täglich 1 Kapsel DARM FIT
> für die verstärkte Entsäuerung des Gewebes: 3 x 1 Kapsel Omni-BASIC 3
> für die Versorgung mit entzündungsabbauenden Stoffen: abends 2 Kapseln Allergosan ZINK 100 pro


www.omnibiotic.at
www.fettwegcoach.at