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BLÄHBESCHWERDEN

Richtig essen & trinken.

Wenn die Einnahme von größeren Mahlzeiten Blähungen verursacht, kann dies zum einen an einer unausgewogenen Ernährung liegen (zu viel unverdauliche Pflanzenfasern, Eiweiß oder Fett), kann aber auch durch eine Verdauungsstörung ausgelöst werden.

WIE KOMMEN DIE GASE IN DEN VERDAUUNGSTRAKT?
Wenn beim Essen und Trinken Luft geschluckt wird, befinden sich vermehrt Sauerstoff und Stickstoff im Magen und es kommt zu einer erhöhten Gasansammlung. Der Hauptbildungsort für Gase ist jedoch der Dickdarm. Über die Dünndarmpassage gelangen unverdaute Kohlenhydrate, Ballaststoffe und Aminosäuren in den Dickdarm. Umso höher der Anteil an Kohlehydraten in der Nahrung ist, umso mehr Gase werden gebildet. Doch die Gasbildung ist auch vom Zustand der Darmflora abhängig. Diese lässt sich von einer Ernährungsumstellung begrenzt beeinflussen, indem das Nährstoffangebot für Mikroben reduziert und damit einer starken Gasbildung entgegenwirkt wird.

WIE KANN MAN DAS ENTSTEHEN VON GASEN VERMEIDEN?
Meiden Sie unverträgliche Nahrungsmittel und klären Sie ab, ob eine Kohlehydratunterverträglichkeit besteht z.B. gegenüber Milch- oder Fruchtzucker (siehe auch unter Beschwerdebilder Nahrungsmittelunverträglichkeit).

Weiters sind folgende Punkte hilfreich, um Blähungen entgegenzuwirken:
•Essen Sie langsam und kauen Sie mit geschlossenem Mund.
•Achten Sie darauf, beim Trinken keine Luft zu schlucken. Verzichten Sie auf Strohhalme. Das gilt auch für Kaugummis und Bonbons!
•Meiden Sie große, schwere Mahlzeiten und reduzieren bzw. meiden Sie blähende Lebensmittel.
•Trinken Sie Kräutertees, z.B. Fenchel, Kümmel, Anis, Pfefferminze, Melisse, Koriander.
•Nehmen Sie täglich die wichtigsten probiotischen Darmbakterien (Bifidobakterien, Lactobazillen Enterococcen) enthalten in OMNIBIOTIC 6 ein. Diese fördern die Gesundheit der Darmflora, eine gesunde Verdauung und reduzieren die Bildung von Gasen.


VORSICHT! DIESE LEBENSMITTEL FÖRDERN BLÄHUNGEN
Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Linsen)
Fett geschmorter Kohl (Karfiol, Grünkohl, Sauerkraut)
Gemüse: (Zwiebel, Schwarzwurzeln, Rettich, Steckrüben, Knollensellerie)
Obst: (Trockenobst, rohe Zwetschken, Birnen)
Getreide (roher Getreidebrei, grobes Schwarzbrot, frisch Germgebäck)
Getränke: Apfel,- Birnen- und Pflaumensaft, Bier, kohlensäurehaltige Getränke
Zucker: Austauschstoffe wie Sorbit, Fructose, Xylit, Mannit sowie Milchzucker!


Natürlich muss nicht jedes dieser Nahrungsmittel bei Ihnen Blähungen verursachen. Am besten können Sie herausfinden, was Ihr Organismus verträgt (und was nicht), indem Sie die angeführten Lebensmittel weglassen, bis die Blähungen abgeklungen sind und sich dann langsam herantasten, in dem Sie das eine oder andere Nahrungsmittel vorsichtig ausprobieren. Achten Sie immer auf die Zutatenliste, wenn Sie Fertigprodukte kaufen und meiden Sie Produkte, denen Zuckeraustauschstoffe (wie oben erwähnt) zugesetzt sind.

Ballaststoffe ja – Blähungen nein?
Folgende ballaststoffhaltige Lebensmittel werden erfahrungsgemäß gut vertragen:
•Altbackene, freinkrumige Vollkornbrote, Grahambrot
•Vollkornknäckebrot und – Zwieback
•Schmelzflocken, gekochte Haferflocken
•Leinsamenbrot.

AUF DER SICHEREN SEITE.
Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, welche Lebensmittel Sie gut vertragen und welche Sie meiden sollten, gibt ein Nahrungsmittelunverträglichkeitstest Aufschluss. Fordern Sie einfach die Unterlagen im Institut ALLERGOSAN an!


www.allergosan.at
www.omnibiotic.at